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Der Neunerberg von A bis Z

Unkraut (Begleitflora)

Als Unkraut werden Pflanzen bezeichnet, die in einer Nutzkultur unerwünscht sind und die Qualität oder den Ertrag der Ernte beeinträchtigen. Da Unkraut im ökologischen Landbau nicht vermieden werden kann, wird auch oft von Begleitflora gesprochen. Regulierung von Unkraut:
chemisch mit Herbizideinsatz (im Ökolandbau verboten)
mechanisch mit Striegel, Hackmaschine, Bürste
thermisch durch Abflammgeräte
biologisch mit Raupen, Käfern, Pilzen, die die zu bekämpfende Pflanzenart als Nahrung oder Wirtspflanze nutzen.

Untersaat

Saatverfahren, bei dem zwei Fruchtarten zusammen angebaut werden. Häufig wird Getreide mit einer Untersaat aus Kleegras (kleeartige Pflanzen gemischt mit Gras) angebaut. Bei der Ernte wird nur das Getreide geerntet, während die Untersaat stehen bleibt. Die Untersaat schützt den Boden vor Erosion. Als Untersaat werden in der Regel schnell wachsende Pflanzen angebaut, die den Boden schnell bedecken und schnell Erträge liefern.

Vorbeugender Pflanzenschutz

Maßnahmen zur Stärkung der pflanzeneigenen Abwehrkräfte und zur Unterstützung der natürlichen Regulationsprozesse. Dies schließt zum Beispiel die aktive Förderung von Nützlinge, die Wahl von standortgerechten Arten und Sorten, eine zeitgerechte Bodenbearbeitung, eine vielfältige Fruchtfolge und eine ausgewogene Düngung ein.

Vorfrucht

Feldfrucht, die im Jahr zuvor auf derselben Fläche angebaut wurde. Die Wahl der Vorfrucht hat häufig Auswirkungen auf die nachfolgenden Pflanzen. Positive Auswirkungen sind die Vermehrung von Humus und weniger Reduzierung des Krankheiten und Schädlinge. Die falsche Vorfrucht kann aber auch zu mehr Unkraut und Schädlingen führen, wenn Krankheitserreger oder Schädlinge beide Kulturen als Wirtspflanzen nutzen und sich deshalb stark vermehren können. Im Öko- bzw. Bio-Landbau wird im Rahmen der Fruchtfolgeplanung versucht, die jeweilige Vorfruchtwirkung zu berücksichtigen.

Winterung

Andere Bezeichnung für Wintergetreide, das bereits im Herbst ausgesät wird und als grüne Pflanze auf dem Acker überwintert. Die Kälte löst einen Reiz aus, den die Pflanzen benötigen, um sich im nachfolgenden Frühjahr vollständig zu entwickeln. Wintergetreide reift im Vergleich zum Sommergetreide früher und bringt einen höheren Ertrag. Siehe auch Sommerung.

Zwischenfrucht

Schnell wachsende Pflanzen, die zwischen zwei Hauptfrüchten, zum Beispiel zwischen Kartoffeln und Getreide, eingesät werden. Zwischenfrüchte werden als Futter verwendet oder als Gründünger in den Boden eingearbeitet. Der Boden liegt so zwischen dem Anbau der Hauptkulturen nicht so lange brach und ist vor Erosion geschützt.

 

 

Unkraut (Begleitflora)

Untersaat

Vorbeugender Pflanzenschutz

Vorfrucht

Winterung

Zwischenfrucht

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