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Der Neunerberg von A bis Z

Artenschutz / -vielfalt

Schutz und Pflege wild lebender Tier- und Pflanzenarten in natürlicher und historischer Vielfalt und ursprünglichen Lebensräumen. Der Öko-Landwirt verzichtet im Sinne der auf Pestizide, achtet auf Gründüngung und baut Feldfutter in insgesamt weit gestellten Fruchtfolgen.

Biologisch-dynamisch 

Die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise ist eine besondere Form des ökologischen Landbaus, die auf dem anthroposophischen Gedankengut Rudolf Steiners basiert. Es gilt der Grundsatz des geschlossenen Betriebskreislaufes. Mineralischer Stickstoffdünger und chemisch-synthetisch erzeugte Pflanzenschutzmittel sind verboten. Mehr Informationen zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise: www.oekolandbau.de und www.demeter.de.

Bodenbearbeitung

Die Bodenbearbeitung dient dazu, ein krümeliges Saatbett zu bereiten, für eine gute Durchlüftung des Bodens zu sorgen, die Wärme und Feuchtigkeit zu regulieren, das Unkraut zu bekämpfen und Düngemittel und Pflanzenrückstände in den Boden einzuarbeiten. Im ökologischen Landbau spielt die Bodenbearbeitung bei der Unkrautregulierung eine große Rolle.

Bodenorganismus

Die Bodenfauna und Bodenflora bilden ein Gleichgewicht, das durch mechanische oder chemische Eingriffe empfindlich gestört werden kann. Zur Bodenfauna gehören Asseln, Spinnen, Milben, Vielfüßler, Springschwänze, Ameisen, Schnecken, Regenwürmer sowie Maulwürfe und Nagetiere, die abgestorbene Pflanzenreste und Tierleichen zerkleinern und zersetzen. Die Bodenflora besteht aus Bakterien, Pilze, Algen und Flechten.

Bodenfruchtbarkeit

Bodenfruchtbarkeit ist die Fähigkeit des Bodens, Nährstoffe zu speichern und bei Bedarf an die Pflanze abzugeben. Weiterhin besitzt ein fruchtbarer Boden eine gute Wasser- und Luftversorgung sowie eine hohe biologische Aktivität, die zu einer raschen Umsetzung organischer Substanz führt. Durch die Ernte werden dem Boden Nährstoffe entzogen. Diese müssen ihm wieder zugeführt werden. Beispielsweise durch Gründdüngung oder den Anbau von Leguminosen gefördert.

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel

Die herkömmliche Landwirtschaft setzt chemische Wirkstoffe ein zur Bekämpfung von Unkraut, Schädlingen und Krankheiten, die durch Bakterien, Viren oder Pilze verursacht werden. Im ökologischen Landbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel nicht zugelassen. Hier werden Mittel auf Naturstoffbasis wie Pflanzenextrakte, Brühen, Jauchen, Gesteinsstäube und Ähnliches eingesetzt.

Fruchtfolge

Regelmäßiger Wechsel verschiedener Kulturpflanzen, die unterschiedliche Ansprüche an den Acker stellen. Der Bio-Landwirt versucht, die Wirkungen der Vorfrucht mit den Ansprüchen der nachfolgenden Frucht möglichst optimal abzustimmen. Weil einem Bio-Landwirt gegen Unkraut, Pflanzenkrankheiten oder Schädlinge keine chemischen Hilfsmitteln zur Verfügung stehen, ist die Fruchtfolge das A und O im Bio-Ackerbau. Die Planung muss Standort- und Ackerflächenverhältnisse, Futterbedarf, Arbeitskapazitäten sowie betriebswirtschaftliche Aspekte berücksichtigen.

 

 

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Bodenbearbeitung

Bodenorganismus

Bodenfruchtbarkeit

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel

Fruchtfolge

Elisabeth Seidl
Kornblume in Kamutfeld